Infrarot-Wärmewellen

Wärme ist heilsam. Das wussten schon die Völker der Antike. Sie gruben sich in heißem Wüstensand ein oder erhitzten Steine, um Beschwerden zu lindern oder das Wohlbefinden zu steigern. Wärme bedeutet seit jeher Gleichklang für Körper und Seele und ist ein wesentlicher Indikator für die Wohn- und Lebensqualität.

Und nun gehen wir den unsichtbaren Wärmewellen der Infrarotheizung auf den Grund:

Man kann sie zwar fühlen, aber nicht riechen und schon gar nicht sehen. Aber die erste Erklärung steckt bereits im Namen. Die Vorsilbe „Infra" aus dem Lateinischen, bedeutet „unterhalb", auch „jenseits". Ein Hinweis darauf, dass es sich bei Infrarot um elektromagnetische Strahlung handelt, die unterhalb des roten Endes des sichtbaren Lichtspektrums liegt. Also in einem für das Auge nicht mehr wahrnehmbaren Wellenlängenbereich zwischen 780 und einer Million Nanometer. Um sich das besser vorstellen zu können: ein Nanometer ist 70.000 Mal dünner als ein einzelnes, menschliches Haar. Da hat unser Auge klarerweise keine Chance. Infrarote Wärmewellen (Strahlungswärme) ist somit unsichtbar. Trotzdem wissen wir, dass sie da ist. Dank der subtilen menschlichen Hautsensorik kann man sie fühlen, da Infrarot-Wärmewellen die Eigenschaft haben, dass sie Materie beim Auftreffen erwärmen. Infrarot-Wärmewellen arbeiten auf Basis schonender, langwelliger Infrarot-C-Strahlung, welche die Luft durchdringen und somit feste Körper erwärmen.

Der Unterschied zwischen Infrarot-Wärmewellenheizung und Konvektionsheizung liegt also in der Luft.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern erwärmen Redwell Infrarot-Wärmewellenheizungen nicht die Raumluft sondern das Mauerwerk. Die Wände speichern die Wärme viel länger als die Luft und geben sie in den Wohnraum zurück. So bleiben die Mauern trocken und Schimmel hat keine Chance sich auszubreiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Luft nicht zirkuliert und somit kein Staub aufgewirbelt wird.