Spektro.Radio.Meter

„Das Messgerät dient der experimentellen Untersuchung der Wärmestrahlungseigenschaften von unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und Gasen“, beschreibt Christian Heschl, Leiter des Forschungslabors am Campus Pinkafeld, die Funktion des neuesten Forschungegeräts an der FH Burgenland.

Redwell stellt den Spektroradiometer im Wert von 150.000 Euro der FH Burgenland für den Lehr- und Forschungsbetrieb am Department Energie-Umweltmanagement zu Verfügung. „Dort ist das richtige technische Umfeld und Know-how, um das Spektroradiometer optimal einzusetzen“, sagt Redwell-Prokurist Markus Pichler.

„Die Technik unseres neuen Spektroradiometers kommt ursprünglich vom Militär“, erklärt Christian Heschl, Leiter des Forschungslabors am Campus Pinkafeld. „Man verwendet sie, um Kampfjets oder Panzer dank ihrer spezifischen Wärmeabstrahlungen ganz genau aus der Ferne zu identifizieren.“ Nicht zuletzt ist das ein Grund, warum Geräte dieser Art nicht einfach importiert werden können. In der Tat ist das Spektroradiometer in der vorliegenden Konfiguration einzigartig in Österreich.

 

Messung von Wärmestrahlungseigenschaften

„Das Messgerät dient der experimentellen Untersuchung der Wärmestrahlungseigenschaften von unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und Gasen“, so Heschl. „Jeder feste Körper, aber auch Gase mit einer Temperatur über -273,15 Grad Celsius strahlen Wärme ab, die das Spektroradiometer messen kann. Der Mensch spürt diese Wärme beispielsweise wenn er in der Sonne liegt.“ An der FH Burgenland wird das Spektroradiometer für die Entwicklung von Heiz-, Kühl-, Fassaden- und Verschattungssystemen – insbesondere Flächenkühlsystemen – eingesetzt. „Die ersten, die nun davon profitieren, sind die Studierenden des Masterstudienganges Gebäudetechnik und Gebäudemanagement sowie die Unternehmenspartner von ‚eNNOVATION‘, ein von der FFG gefördertes Innovationsprojekt zur Entwicklung neuer Speichertechnologien“, sagt Heschl.

 

Zukunftsweisende Forschungstätigkeit

„Wir haben bei Redwell unsere Messungen mit dem Spektroradiometer abgeschlossen und wollten sicher gehen, dass dieses besondere Forschungsgerät weiterhin für zukunftsweisende Forschungstätigkeit eingesetzt wird“, begründet Redwell-Prokurist Markus Pichler die Entscheidung, der FH Burgenland das Gerät zur Verfügung zu stellen. „Wir hoffen natürlich dennoch auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir unmittelbar in neue Produkte einfließen lassen können und wollen gleichzeitig die Weiterentwicklung der Lehre an der FH Burgenland unterstützen. Wir kennen und schätzen die Qualität der Hochschule als naturwissenschaftlichen Partner.“ Dort sei das richtige technische Umfeld und Know-how, um das Spektroradiometer optimal einzusetzen.

 

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